Biografie von Eichendorff

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Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff wurde am 10.März 1788 auf Schloß Lubowitz in Oberschlesien als Sohn des preußischen Offiziers Adolf Theodor Rudolf von Eichendorff und dessen Frau Caroline geboren. Ab dem fünften Lebensjahr erhielt er eine aristokratisch-katholische Erzeihung durch den geistlichen Hauslehrer Bernhard Heinke. Im Jahre 1801 besuchte er mi seinem zwei Jahre älteren Bruder Wilhelm das katholische Gymnasium in Breslau, wo er ein besonderes Interesse am Theather zeigte und auch kleinere Rollen spielte. Auch die nächste Station absolvierte er mit seinem Bruder: einem Jurastudium in Halle, wo sie nebenher noch Literatur- und Philosophievorlesungen besuchen. Zwei Jahre später verließen sie beide Halle und setzen ihr Studium in heidelberg fort. Im Jahre 1813 trennten sich die Wege der beiden Brüder. Während Wilhelm österreichischer Beamter in Wien wurde, zog es Joseph nach Breslau, um als Leutnant am Befreiungskrieg teilzunehmen. Im Winter des Folgejahres endete dieser Lebensabschnitt mit der Entlassung aus der Armee. Im April 1815 ehelichte er Luise von Larisch, doch noch im gleichen Monat nahm er an den Befreiungskriegen in Lüttich und Paris teil. Im April wird Eichendorffs Sohn Hermann Joseph geboren, zwei Jahre später seine Tochter Marie Therese Alexandrine. Im April 1818 starb sein Vater. Nachdem er bereits 1816 ein Referendariat bei der königlichen Regierung wurde er im November 1819 nur einen Monat nach Ablegung der Assessorprüfung bei der königlichen Regierung als Assessor eingestellt. Zu dieser Zeit wurde auch sein Sohn Rudolf Joseph Julius geboren. Zwei Jahre später erhält er nicht nur eine Anstellung als Regierungsrat, sondern es wird zudem sein viertes Knd, die Tochter Agnes Clara, geboren. Im April 1822 starb seine Mutter. Zwei Jahre darauf wurde Eichendorff Oberpräsidialrat in Königsberg. Im Jahre 1830 wurde seine Tochter Anna Hedwig Josephine geboren, die aber schon zwei Jahre nach ihrer Geburt starb. Ab 1831 arbeitete er in verschiedenen Ministerien, jedoch nur etwa ein Jahr lang. 1841 wurde er zum Geheimen Regierungsrat ernannt; Mitte 1844 wurde er aus gesundheitlichen Gründen pensioniert. Im Januar 1849 starb sein Bruder Wilhelm. 1853 erhielt er in München den Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst. Im Januar 1855 erkrankte seine Frau schwer, das Jahresende erlebte sie nicht mehr. Am 26.Januar 1857 starb Eichendorff in Neiße.