Biografie von Klopstock

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Friedrich Gottlieb Klopstock wurde am 2.Juli 1724 in Quedlinburg als Sohn des AdvokatenGottlieb Heinrich Klopstock und dessen Frau Anna Maria als das letzte von insgesamt 17 Kindern geboren. Wie alle seine Geschwister wurde auch er von Hauslehrern unterrichtet. Mit 15 Jahren ging er auf die Fürstenschule Pforta, die einen guten Ruf für umfassende humanistische Ausbildung genoss. 1745 begann er in Jena ein Theologiestudium, doch nach nur einem Jahr wechselte er seinen Studienort und zog nach Leipzig. Im Jahre 1752 verlobte er sich mit Meta Moller, die er im Juni 1754 zur Frau nahm. Zwei Jahre später starb sein Vater. 1763 wurde ihm der Titel eines dänischen Legationsrates verliehen. 1770 siedelte er nach Hamburg über, wo er bis zuletzt blieb; drei Jahre später starb auch seine Mutter. Etwa zu dieser Zeit verkehrte er sehr häufig mit anderen Literaten, unter anderem mit Matthias Claudius. Im August 1792 war Klopstock (ebenso Schiller) einer von 17 Menschen, die von der französichen Republik als “Freund der Menschheit und der Gesellschaft” bezeichnet und zum Ehrenbürger ernannt wurden. Drei Jahre zuvor hatte er bereits die Französische Revolution sehr begrüßt. Mit fortschreitender Radikalisierung der Revolution nahm er jedoch Abstand von seinen früheren Ansichten, woraufhin er die Ode “Mein Irrtum” schrieb. Am 14.März 1803 starb Klopstock in Hamburg.