Biografie von Rubiner

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Ludwig Rubiner wurde am 12. Juli 1881 in Berlin als Sohn eines jüdischen Journalisten und Unterhaltungsschriftstellers geboren. 1902 begann er ein Medizinstudium, wechselte aber später zur Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Berlin; seine Studien dauerten bis 1906. Im Jahre 1912 verlegte er seinen Wohnsitz nach Paris, doch nach drei Jahren musste er Frankreich wieder verlassen und emigrierte als radikaler Kriegsgegner in die Schweiz. 1918 wurde Rubiner wegen publizistischer Parteinahme für die russische Revolution aus der Schweiz ausgewiesen, woraufhin er nach Deutschland zurückkehrte. Er heiratete die Schriftstellerin und Pazifistin Frieda Ichak. 1919 wurde Rubiner Lektor im Gustav Kiepenheuer-Verlag in Potsdam und prägte maßgeblich dessen Profil. Noch im selben Jahr wurde er Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands. Am 27. Februar 1920 starb Rubiner in Berlin.